Video: Gramblr – Fotos vom PC auf Instagram posten

Seit Facebook 2012 die Bilderplattform Instagram übernahm, steigen die Nutzerzahlen ständig. Seit 2012 haben sich diese auf derzeit über 400 Mio. Nutzer vervierfacht.

Obwohl man Instagram auch am heimischen PC oder Mac ansehen kann, ist sie eher auf mobilen Apps zu Hause.
Und daher war es bislang ein wenig umständlich, Fotos von einer „normalen“ Kamera zu posten. So musste erst das Bild auf ein mobiles Gerät, wie einen Smartphone, übertragen werden um von da aus, das Bild zu Instagram hochzuladen.

Die, ebenfalls bereits seit 2012 exisitierende, kostenlose Software Gramblr, schließt die Lücke der fehlenden Anbindung auf Desktoprechnern zu Instagram.

Im Video zeigen wir, welche Funktionen und Besonderheiten Gramblr hat und wie man ein Foto zum eigenen Instagram Account hochlädt.

 

Gramblr im Netz: http://gramblr.com/

Unsere Instagram-Seite: https://www.instagram.com/fotokreil/

Video: Appvorstellung Google Notizen

Wer kennt das nicht:
Man ist unterwegs es kommen Ideen oder Gedanken, an die man sich später erinnern möchte.
Wer nun früher ein kleines Notizbüchlein gezückt oder, zu Hause, einen kleinen Zettel gegen das Nichtvergessen an die Pinnwand angebracht hat, der kann in der heutigen Zeit sich auf kleine Apps verlassen, die diese Aufgaben übernehmen.

Ein solcher Apps, stellen wir im Video vor. Es geht hierbei um Google Notizen, mit der man Listen oder Notizen erstellen, aber auch Fotos auf den Mobilgerät speichern kann.
Großer Vorteil: Diese Listen kann man wie Karteikarten farbig markieren, mit Labels versehen und auch mit anderen Personen teilen, die diese Listen einsehen oder bearbeiten können.

Ideal, um gemeinsam Ideen zu sammeln und darauf zugreifen zu können.


Google Notizen ist für Android und iOS kostenlos erhältlich:

iOS: https://goo.gl/Q28uU0
Android: https://goo.gl/M0V0hH

Webseiten:
http://www.google.de/keep/

Technikecke: Actioncam SJ4000 vorgestellt

Actionscameras liegen voll im Trend, seit Jahren erreichen die Verkäufe immer neue Rekorde.
Grund genug, mal ein Einsteigermodell vorzustellen.

Die Actioncam SJ4000 ist schon seit längerem auf dem Markt und erfreut sich, nicht nur dank des geringen Preises, großer Beliebtheit.
Sie bietet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und braucht sich auch in Sachen Qualität nicht vor höherpreisigen Konkurrenten verstecken.

Im Video stellen wir diese kleine Kamera kurz vor, geben Tipps für sinnvolles Zubehör, zeigen die Vor-und Nachteile auf und verweisen auf 2 Programme, mit der man die Video der Kamera gut schneiden und bearbeiten kann.

Ergänzungen zum Video:
Kostengünstige Li-ion-Akkus sind über die bekannten Internetplattformen zu bekommen, wahlweise auch mit Akkuschale, in der die Akkus unabhängig von der Kamera geladen werden können. Ansonsten kann man natürlich auch das beigelegte USB-Kabel nutzen.
Über China-Shops ist diese, wie auch viele andere Kameras oder tolle Technikgadgets noch günstiger zu bekommen, allerdings kann es vorkommen, das man die Artikel nachverzollen lassen muss, was erheblich mehr Kosten mit sich bringt.

Tipp daher: Achtet darauf, das als Artikelstandort Deutschland oder Europa angegeben ist. Hierbei ist nebenbei die Versanddauer um ein vielfaches geringer als über den Frachtweg aus China.

Als Webcam eignet sich übrigens die kleine Kamera auch, allerdings lässt die Tonqualität zu wünschen übrig.

Video: Shootings im Freien planen mit der App“ Sun Surveyor“

In einen unserer letzten Videos haben wir bereits die Webseite suncalc.net vorgestellt, mit deren Hilfe wir unsere Shootings im Freien am Rechner planen.
In diesen Video haben wir auch schon die Smartphone App Sun Surveyor kurz angesprochen, die ähnliche und , in der Pro-Version, sogar noch bessere Möglichkeiten bietet, als die Webseite.

In diesen Video möchten wir nun diese App und deren Funktionen kurz vorstellen.

Webseite der App: http://www.sunsurveyor.com/  

kostenfreie Lite-Versionen:
Android
iOs
kostenpflichtige Pro-Versionen:
Android
iOs

 

Fotografieren im Winter

Noch haben wir die kalte Jahreszeit. Deswegen hier von uns noch ein paar Tipps und Tricks, um gut durch den Winter zu kommen und dabei noch schöne Bilder machen zu können.

Wenn es kalt wird, die Landschaft mit Schnee überzogen und der Himmel oft grau ist, so kommt die Technik schneller an ihre Grenzen:
Die Bilder werden oft zu dunkel, manchmal sogar richtig blau und die Akkus gehen schnell zur Neige.

Fangen wir jedoch bei der reinen Technik an:

1. Besonderheiten bei niedrigen Temperaturen
Die größten Feinde der Kamera im Winter ist die Kälte und das Kondenzwasser.
Abhängig von der genutzen Akkutechnik, setzt die Kälte schnell den Stromspeichern zu. Bei modernen Lithium-Ionen-Akkus sinkt mit fallenden Temperaturen auch die Speicherbarkeit von Energie.
Es ist daher sinnvoll, die Kamera samt Akku in einer Innentasche aufzubewahren, an die die Kälte weniger kommt. Wenn der Platz nicht reicht, dann empfiehlt es sich, zumindest den Akku warm aufzubewahren.

Ist man  z.B. zum Skifahren unterwegs und schwitzt schnell unter der Jacke, in der die Kamera aufbewahrt wird, so kann das, durch die hohe Luftfeuchtigkeit entstandene Kondenzwasser, der Kamera bzw. der empfindlichen Elektronik schnell schaden. Das kann ebenso entstehen, wenn man mit einer kalten Kamera in einen warmen Raum kommt. Dann passiert das, was vor allen Brillenträger Ärger bereitet: Durch den Temperaturunterschied beschlägt das Objektiv bzw. wieder bildet sich Kondenzwasser.
Ist einmal Kondenzwasser im Objektiv oder direkt in die Kamera gelangt, so kann es im schlimmsten Fall zu einen Kurzschluss kommen oder später kommt es zur Oxidation der Kontakte.
In diesen Fall sollte man auf jeden Fall den Akku und die Speicherkarte schnell entfernen und alles schnell akklimatisieren lassen. Flecke, die durch die Trocknung entstehen kann man meistens selbst nicht wieder beseitigen. Meist bleibt leider nur eine Fachwerkstatt als Ausweg.
SilicaGelPack
Oftmals jedoch übersteht die Technik das Problem Kondenzwasser ohne größere Probleme.

Wer sicher gehen möchte und Kondenzwasser  vermeiden möchte, kann  die Kamera umwickeln und in einen dichten Plastikbeutel verpacken. Ein kleines Päckchen Silica-Gel im Beutel, sorgt für zusätzlichen Schutz. Die Aufbewahrung in der Jackeninnenseite sorgt für eine mehr oder weniger ausgeglichene Temperatur.

Wenn man jedoch damit leben kann, das der Akku schneller leer ist und wenn man nur außen fotografieren möchte, dann spricht nichts dagegen, die Kamera in der normalen Schutzhülle einfach in die Jacke zu stecken.

 

Kommen ein paar Schneeflocken auf das Objektiv und die Kamera, so muss man sich erstmal keine großen Gedanken machen. Ein trockenes Mikrofasertuch hilft dann schnell. Kommt man jedoch mit diesen Tuch schlecht an das Objektiv, so gibt es im Handel günstige Lenspens, mit denen man das Glas schnell und problemlos reinigen kann.

2. Schneebilder und die Helligkeit der Bilder
Wer schon mal bei Schnee und bedcckten Himmel Landschaftsbilder gemacht hat, den dürften oftmals zu dunkel gewordene Bilder bekannt vor kommen.
Woran liegt das?
Wir versuchen es mal ganz einfach und anschaulich zu erklären: Eine Kamera erkennt nicht ein Motiv oder Farben bei der Belichtungsmessung, sondern lediglich Helligkeitsunterschiede.
Die Kamera stellt anhand eines ermittelten Wertes die Belichtungszeit (=Helligkeit) ein: Das Bild wird mittels der eingestellten Messmethode „analysiert“ und ein mit einen Referenzwert (= das sogenannte Grau M, einen Mittelswert aus Schwarz und Weiss) abgeglichen. Ist das Motiv heller als dieser Wert, so wird unterbelichtet (= kürzer belichtet), ist der Wert höher dann wird überbelichtet (=länger belichtet)

_MG_7954Genau das Gleiche macht die Kamera nun bei Schnee:
Sie erkennt eine helle Fläche, die nun kürzer belichtet wird, um den Referenzwert zu erreichen. Das Ergebnis ist eine zu dunkel aufgenommene Winterlandschaft:

Links oben haben wir das sogenannte Histogramm eingeblendet, mit dessen Hilfe man die Helligkeitsverteilung des Bildes grafisch darstellen kann. Links sind die Tiefen (= dunkle Bereiche) und rechts sind die Lichter (= hellen Stellen)
Hier fehlen, im rechten Drittel sichtbar, die hellen Bildinformationen.

 

Unbenannt-1
Ein solches zu dunkle Bild kann man bereits beim Fotografieren vermeiden,
in den man über die Funktion „Belichtungskorrektur“ die Helligkeit um den Wert +1, in manchen Fällen auch +2 korrigiert.

Manche Kameras haben das Motivprogramm Schnee oder Strand, mit dessen ebenfalls das Bild heller gemacht wird:

 

_MG_7954_1

 

Hier erkennt man das korrigierte, deutlich hellere Bild.
Oben links ist wieder das Histogramm eingeblendet, welches nun ein sichtbar verteilten
Helligkeitsverlauf des Bildes zeigt.

 

 

Hier noch einmal ein Beispiel als Screenshot eines Smartphones:
Screenshot_2015-02-05-08-20-44

 

 

 

 

 

die Aufnahme mit der Automatik,

Screenshot_2015-02-05-08-22-26

 

 

 

 

 

hier das gleiche Motiv mit der Belichtungskorrektur +1

3. Bilder bei Schnee können zu blau werden

Schnee hat keine Eigenfarbe, sondern reflektieren lediglich das Umgebungslicht. Das normale Tageslicht ist bläulich. Man erkennt das vor allem im Meereswasser, das blau wirkt, obwohl Wasser farblos ist. Ebenso sieht man auf vielen Bildern von Eisbergen oft einen Blauschimmer. Vor allen in den Schatten ist der Blauton oft sichtbar. Das menschliche Auge gleicht das jedoch so gut aus, das es kaum auffällt.

Kameras tun sich damit natürlich schwerer. Sie erkennen ja kein Motiv und wissen auch nicht das es Schnee ist. Daher versucht die Kamera, sich der Farbtemperatur des Umgebungslichtes anzupassen und stellt diesen Wert auch im sogenannten Weißabgleich ein. Oben auf den rechten Smartphonebild erkennt man deutlich diesen Blaustich.
Was also dagegen machen?

Screenshot_2015-02-05-10-00-22Die meisten Kameras, wie auch Smartphones, haben die Möglichkeit, den Weißabgleich zu korrigieren.
Die Symbole stehen dabei für einen fest eingestellten Farbtemperaturwert, der je nach Modell leicht variieren kann.

Es empfiehlt sich, diese Einstellmöglichkeiten einfach durchzuprobieren und den, für sich selbst angenehmsten, Wert zu nutzen.
Präziser wird es natürlich, wenn die Kamera die Möglichkeit besitzt, den Weißabgleich bzw. die Farbtemperatur manuell einzustellen.

Ebenso wird man beim Einsatz des Blitzes weniger bis gar kein Blauschein erkennen, da das Blitzlicht, unabhängig vom Umgebungslicht, eine eigene Farbtemperatur hat.

 

 

Mit wenigen Handgriffen also, kann man die Technik vor Kälte und Wasser gut schützen und Helligkeits- und Farbprobleme beim Fotografieren vermeiden.

Sollte es Fragen zum Thema geben, so helfen wir gerne weiter!

Viel Spaß beim Fotografieren!

Archivierung von digitalen Fotos

Jedes Jahr werden Unmengen Fotos gemacht und durch, die immer dabei habenden, Smartphones wird diese Anzahl noch bedeutend ansteigen.
Allein der größte Fotoentwickler, CEWE, brachte 2013 über 2,2 Milliarden (!) Digitalfotos auf Papier.
Während die Archivierung der analogen Bilder noch relativ einfach war, ist es heutzutage für viele ein Problem, irgenwann mal fotografierte Bilder wiederzufinden.
Oft und schnell sind die Dateien im heimischen Festplattenwirrwarr vergessen und irgendwann auch mal verloren.

Im heutigen Artikel geht es deswegen um das große Thema Archivierung von digitalen Fotos.


Um folgende Punkte soll es genauer gehen:
– Auf was kann gesichert und archiviert werden?
– Wie können Daten überspielt werden?
– Möglichkeiten eines Ordnungssystems
– Erhalten der Daten auf längere Zeit

Auf was kann gesichert und archiviert werden?

Klären wir zu Beginn erstmal die beiden Begriffe:
Eine Sicherung ist ein Vervielfältigen von Daten auf einen Speichermedium, sprich: Bilder von einer Speicherkarte werden auf den heimischen Rechner überspielt. Dazu zählt auch das Anlegen eines sogenannten Backups, das, von Prinzip her, eine Kopie der Sicherung darstellt, so das z.B. beim Ausfall der Festplatte, die Daten nicht verloren sind. Dies allerdings wird in den wenigsten Fällen überhaupt gemacht, dazu aber später mehr.
Die Archivierung geht einen Schritt weiter: Hier handelt es sich um eine Datensicherung auf längere Zeit. Mit einen Ordnungssystem angelegt, können auch digitale Fotos auch nach langer Zeit schnell wieder gefunden werden.

Die Festplatte im Computer ist sicherlich die Sicherungsort Nr.1. speichermedienDanach wird sicherlich die CD/DVD als Medium gewählt. Einige Leute fotografieren sogar ihre Speicherkarte voll und kaufen sich einfach eine Ersatzkarte. Das ist zwar mit Abstand die teuerste Sicherungsmethode, spart aber viel Platz.
Das Speichern auf Blu-ray ist , trotz der immer weiter sinkenden Preise,noch nicht weit verbreitet.
Heutzutage immer beliebter werden Sicherungen auf einer sogenannten Cloud, auf einen fremden Server kann man die Daten mittels des Internet hochladen und auch von mobilen Geräten jederzeit abrufen.
Doch mit langsamen Datenverbindungen, wenig Speicherplatz und vor allem Datenschutzproblemen lassen diese Möglichkeit trotzdem noch als Exot erscheinen

Das größte Problem in der Datensicherung heutzutage ist neben den hohen Datenmengen auch die zuverlässige Speicherdauer dieser Medien. Diese 2 Punkte jedoch, sollen im letzten Abschnitt genauer aufgegriffen werden.

Wie können Daten überspielt werden?

Die einfachste und schnellste Methode ist sicherlich einfach die Speicherkarte zu entnehmen und in das Kartenlesegerät des Rechners zu stecken und so die Bilder zu überspielen. Oftmals mitgelieferte Kabel können ebenso genutzt werden, wie drahtlose Methoden, wie Wifi, Bluetooth oder NFC. Diese sind aber jedoch meist langsamer und mittels Onlinedatennutzung jenseits des Inklusivvolumens noch zu teuer.Unbenannt-2

Bei der Nutzung des Kartelesegerätes oder eines Kabels öffnet sich , zumindest bei einen Windows-Betriebssystem, ein Popup-Fenster, das verschiedenste Überspielmöglichkeiten vorschlägt. Wenn man eine Software des Geräteherstellers nutzt, ist es meist möglich Ordner anzulegen oder Dateien gleich beim Überspielen umzubenennen.

 

Möglichkeiten eines Ordnungssystems

Ein Ordnungssystem ist wie ein Aktenschrank: Untergliedert in verschiedene Bereiche, mit beschrifteten Akten und einen Inhaltsverzeichnis, sind gesuchte Informationen schnell auffindbar.
Wie also kann man das auf digitale Dateien ummünzen?

Mehrere Überlegungen müssen die Basis bilden, um das geeignetste System zu finden:
1. Wieviel Dateien sollen untergebracht werden, also, werden viele Fotos gemacht oder eher wenige?
2. Werden viele Ereignisse fotografiert, die man auseinanderhalten möchte oder sind es eher wenige, z.B.: macht man viele Reisen?
3. Möchte man die Dateien dauerhaft und gegen Ausfall gesichert aufbewahren?

An den Beispiel  viele Dateien aus vielen verschiedenen Ereignissen, bei uns Shootings, möchten wir ein System erklären und anhand einzelner Arbeitschritte den Weg vom Überspielen bis hin zum Backup erläutern:

Hardware- und Softwarevoraussetzung:
Auf dem Rechner gibt es mind. 3 Festplatten: Eine Festplatte beherbergt das Betriebssystem und die meisten Anwendungen. Dafür macht es Sinn, eine schnelle SSD zu nutzen. Weiterhin gibt es eine Arbeits- und eine Sicherungsfestplatte, die möglichst die gleiche Speicherkapazität haben. Auf der Arbeitsfestplatte werden sämtliche Dateien gespeichert, mit denen gearbeitet wird bzw. wurde: Bilder, Grafiken usw.. Die Sicherungsfestplatte dient als Backup. Egal ob automatisiert oder manuel überspielt, sie ist ein identisches Abbild der Arbeitsplatte. Fällt eine Festplatte aus, so kann reibungslos weiter gearbeitet werden.

Als Software zum Syncronisieren (so nennt man den Abgleich der Daten), gibt es eine Vielzahl von kostenloser Software. Beispiele sind:
Synctoy
Freefilesync
sync
Mittels erhältlicher Scripte und ein wenig Einarbeit halten diese Programme z.B. die Festplatten immer identisch: sobald neue Daten hinzukommen, werden die gespiegelt.
Backups oder Sicherungen, wie sie im Betriebssystem oder von diversen Antivirusanbietern geliefert werden, sichern die Daten zwar auch, komprimieren und verschlüsseln diese aber zum Teil, so das sie ohne die Programme nutzlos sind.

 

Es macht ebenso Sinn, Ordner mit Hauptthemen anzulegen, um den Überblick zu erhalten. Beispiele sind z.B. eine Ordnung nach Jahr, Land, Art der Aufnahmen usw..

Vom Überspielen bis zum Verwalten
Vor dem Überspielen wird in den entsprechenden Hauptordner ein weiterer Ordner angelegt, in den die neuen Bilder abgelegt werden sollen. Dieser kann z.B. mit einen Namen und den Datum versehen werden.
Sollten auf der Speicherkarte Bilder unterschiedlicher Ereignisse, wie z.B. die Urlaubsreise und dazu noch Aufnahmen eines Geburtstages, vorhanden sein, so macht es Sinn, auch unterschiedliche Ordner anzulegen, so das man nie ein Geburtstagsbild im Ordner „urlaub“ suchen muss.
Ein Beispiel für eine solche Ordnerhierachie ist:
Festplatte/Bilder/2013/Urlaubsreisen/Tunesien Aug14

Auch wenn so viele Ordner entstehen, man behält nur so auch den Überblick und erreicht eine Sortierung.

Ok, die Vorbereitungen sind getroffen, das Überspielen kann los gehen.
Im passenden Ordner(n) angekommen, kann man die Bilder aussortieren:
Alle unscharfen oder unwichtige Bilder kann man gleich löschen. Auch wenn einzelne Dateien nicht so viel Speicherplatz benötigen, die Summe macht’s.

Im Anschluss an das Aussortieren sollte man 2 Dinge tun:
1. Dateien umbenennen
2. Ordner und Bilder mit sog. Schlagworten versehen

Warum macht das Sinn?
Durch die Umbenennung der Bilder, z.B. nach dem Prinzip: fortlaufende Nummer_Name des Ordners_datum
ist es unmöglich doppelte Dateien auf den Rechner zu haben. Die meisten Kameras nummieren die Bilder bereits durch, jedoch ist diese nur immer vierstellig- Bilder mit doppelten Namen sind also schon vorprogrammiert.Werden die Bilder unabsichtlich einmal verschoben, findet man sie schon aufgrund des Dateinamens wieder.

umbenenneEinige Dateiverwaltungsprogramm können dies, bei Bildverwaltungssoftware
wie Lightroom oder Adobe Bridge ist es ebenso mit integriert.

Beispiele sind:
Lupas Rename
Anleitung Windows-Explorer

Als Nächstes steht das sogenannte „verschlagworten“ an. Man gibt es Ordner und den enthaltenen Dateien wichtige Stichpunkte, mit deren Hilfe man später die Dateien wieder finden kann, wie im Beispiel: “ urlaub, tunesien, 2014, strand, august, flug, meer, wüste, usw.“ schlagworte

Sucht man später z.B. nach dem Wort „Wüste“ werden alle die Dateien angezeigt, die dieses Schlagwort haben. Natürlich kann man auch einzelne Dateien seperate Schlagworte geben.

Möglich macht das ebenso fast jedes Dateiverwaltungsprogramm, wie der Explorer von Windows oder natürlich alle modernen Bildverwaltungsprogramme.
Beispiele für solche Programme sind:
Anleitung Windows
acdsee

Durch das Zuordnen in entsprechende Ordner, das Umbenennen und die Verschlagwortung der Dateien, erhält man unverwechselbare Dateien, die man schnell, auch bei einer sehr hohen Anzahl von Bildern, wieder finden kann.


Erhalten der Daten auf längere Zeit

Wie wir schon am Anfang geschrieben haben, gibt es eine Vielzahl an Speichermedien. Das Problem allerdings ist die Haltbarkeit bzw. Lesebarkeit.
Während wir heutzutage noch oft Papierbilder oder deren Negative in den Händen halten, die 30 Jahre oder mehr hinter sich haben, wäre digitalen Daten in 30 Jahren bei nicht durchdachter Aufbewahrung gar nicht mehr les-und nutzbar.

War eigentlich bekannt, das eine zu Hause gebrannte CD eine Haltbarkeit von lediglich 5-10 Jahren , eine DVD weniger als 30 Jahre oder eine Festplatte von durchschnittlich nur 5 Jahren hat? Und wir reden hier von sachgemäßer Lagerung!
Unbenannt-1
Nein? Dazu gibt es einen interessanten Artikel:
Langzeitsarchivierung auf wikipedia

Dem Artikel zufolge, ist eine Datenarchivierung auf Dauer nur mit Blu-ray Datenträgern oder sogenannten M-Disc’s möglich.
M-Disc’s können schon von vielen Blue-ray-Brennern gebrannt werden, jedoch sind die Rohlinge nicht ganz günstig, Zur Zeit kostet ein Rohling mit 25GB Kapazität rund 6€.
Steht diese Technik auch bei den Blu-ray Nachfolgern zur Verfügung, wie der bald erscheinenden Archival Disc, mit anfänglich geplanten 300GB Speicher, bilden sie, rein von Lesbarkeit und des Datenvolumens gesehen, eine sehr gute Grundlage, um den Enkeln und darüber hinaus, die eigenen fotografischen Schätze aufzubewahren.

Allerdings besteht dann immer noch das Problem das zukünftige Systeme, auch diese Daten auch technisch gelesen werden können. Wer kann z.B. die vor 30 Jahren noch gängige, 5 1/4 Zoll-Diskette nutzen?

Was also tun?
Wer Daten auf Dauer sichern und archivieren möchte sollte zumindest 2 Dinge tun:
1. aktuelle Daten sichern und duplizieren
2. wichtige Daten auf Rohlingen mit langer Haltbarkeit brennen (z.B. Blu-ray)

Wichtig ist nur, die Datenmengen möglichst gering zu halten und nur die Bilder oder Daten zu archivieren, für die es sich auch lohnt.
Sollte es neues Datenformat, wie die AD oder die HVD, etabliert haben, so lohnt sich eine komplette Überspielung, um den Datenträger auf den neuesten Stand zu halten und die Daten platzsparend zu sichern.

Und auch wenn es überholt klingen mag: Nichts geht momentan über eine Ausbelichtung der Daten auf guten Fotopapier durch ein Fachlabor. Diese Bilder sind, bei guter Lagerung, lange haltbar und vor allem ohne technische Hilfsmittel betrachtbar.
Ein guter Artikel dazu findet sich hier.

Und mal ehrlich: Wohl kaum etwas geht über den Wert eines Papierbildes, das man in den Händen halten kann.

 

Unser Fazit

Durch die hohen Anzahl an Daten und Fotos, erleichtert ein Ordnungssystem den Überblick zu bewahren, die Arbeit die man anfangs investiert, spart man sich spätestens dann, wenn man z.B.  Bilder eines bestimmten Ereignisses nicht lange suchen muss, sondern diese durch die einfach Eingabe von einen Schlagwort wiederfindet.
Die Sicherung von Daten wird von den meisten leider unterschätzt, ist aber unabdingbar, wenn man Erinnerungen auf längere Zeit aufbewahren möchte.
Ein Festplattenausfall bedeutet zwar nicht automatisch den kompletten Verlust aller Daten, die Wiederherstellung dieser ist jedoch mit erheblichen Kosten verbunden, die man mit einen durchdachten System verhindern kann.
Eine Archivierung der Daten für lange Zeit ist vor allem ein technisches Problem, das aber auch mit nicht all so großen Aufwand vermeiden lässt.

Dennoch kann und muss jeder alleine entscheiden, welchen Wert die gemachten Aufnahmen darstellen und ob man diese für die zukünftige Generation bewahren möchte. Ist das alles nicht der Fall, so kann man getrost bei der Methode bleiben:
Überspielen – Suchen – und wenn die Bilder weg sind, auch nicht so schlimm


Sollte es Fragen zum Thema, Kritik oder Verbesserungsvorschläge geben, so schreibt uns!

Tipps: Bewerbungen digital versenden

Während die klassische Art sich zu bewerben, die schriftliche Bewerbungsmappe, immer noch überwiegt, ist mit der zunehmenden Digitalisierung hat immer mehr die Onlinebewerbung an Bedeutung gewonnen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Einmal erstellt, erspart man sich alle Kosten vom Kopieren, die Mappen bis hin zu beglaubigten Zeugnissen.

Aber dennoch kann man so gravierende Fehler machen, die so manche Bewerbung hat im digitalen Mülleimer hat verschwinden lassen.

Deswegen unsere Tipps:

mehr...»

Bewerbungsbilder

Während in vergangenen Tagen das Bewerbunsgbild klassisch am Lebenslauf angebracht wurde, so zählt heute vor allem eines:

AUFFALLEN!!!

Dies macht man natürlich am besten, in dem man, vor dem eigentlichen Anschreiben, alles Wichtige auf einen seperaten Deckblatt mitteilt.
Dazu kann gehören: Name und Anschrift, Zweck der Bewerbung (für was?) und an wenn die Bewerbung gerichtet ist. Letzteres vermittelt vor allem die Individualität der Bewerbung.

Sehr wichtig, und daher sollte es ein zentraler Bestandteil des Deckblattes sein, ist natürlich das Bewerbungsbild. Früher noch an bestimmte Maße gebunden, kann man heutzutage seiner Kreativität freien Lauf lassen.

In den verschiedensten Posen, Formaten und Bearbeitungsformen gilt es , aus der Masse der Bewerbungen hervorzustechen.
Hier finden Sie eine Auswahl an Bewerbungsbildern 
Und weil ein Bewerbungsbild auch Teil der Eintrittskarte „Bewerbung“ ins Berufsleben ist, sollte man sich dafür auch zeit nehmen und kein Passbild XY nutzen.
Wir bieten Ihnen daher verschiedene Bewerbungsserien im Studio an:

Jede der Serien beinhaltet ein ausführliches Beratungsgespräch im Vorfeld, um Ihnen Tipps und Ideen für die Bekleidung und Accessiors zu geben, die Sie beim Shooting anziehen oder einfach mitbringen können.
Nach dem Shooting erhalten Sie eine Übersicht der gemachten Bilder und eine kleine Auswahl an fertig bearbeiteten Bewerbungsbilder, so das sie überhaupt eine Vorstellung erhalten können, was man heutzutage für Möglichkeiten hat.
Aus diesen Übersichten wählen Sie sich zu Hause in Ruhe die Bilder aus, die Sie entweder auf hochwertigen Portraitpapier oder auf CD haben möchten. Ihre auserwählten Bilder werden anschließend der Feinretusche unterzogen und erhalten so den letzten Schliff.
Gerne archivieren wir auch alle Bilder zum späteren Nachbestellen bei uns. Auch helfen wir Ihnen gerne bei der Gestaltung eines Deckblattes oder erstellen es Ihnen auf Wunsch.
Wir gestalten ihre Deckblätter für die Bewerbung!

Tipps für das Shooting:
-ziehen Sie sich die Sachen an, mit denen Sie auch zu einen Vorstellungsgespräch gehen würden
-in den Sachen sollten Sie sich wohl fühlen und dem Bekleidungstil und der Umgangsform im späteren Beruf entsprechen
-Egal ob Damen oder Herren, ein prof. Makeup vor dem Shooting lässt Hautuneinheiten verschwinden und steigert die Bildqualität
-Machen Sie keinen Termin kurz nach dem Aufstehen, nach einen anstrengenden Arbeitstag oder wenn der „Akku“ leer ist
-Bringen Sie Zeit mit! Hektik und Stress sieht man schnell auf den Bildern. Ebenso braucht man eine kleine Zeit, um uns und die ungewohnte kennenzulernen und um locker zu werden
-Sprechen Sie mit uns! Nichts ist schlimmer als ein totgeschwiegenes Problem.

Wir freuen uns auf Sie und ihren Erfolg!

Passbilder – Fragen und Antworten vom Profi

Passbilder- Aufräumen mit Mythen

„Kennen Sie die Größe?“

„Ich denke da muss man ernst schauen!?!“

Fragen, die wir Fotografen jeden Tag oft hören.
Es ist jedoch an der Zeit, mit festgefahrenen Meinungen aufzuräumen und richtig zu stellen:
Was sind eigentlich biometrische Passbilder?

Das Passbild ist hinsichtlich der Körper- und Kopfhaltung, sowie der Positionierung des Kopfes im Bild vorgeschrieben. So müssen, z.B. die Augen in einen bestimmten Bereich des Passbildes positioniert sein.
Mit dieser Vereinheitlichung wird die elektronische Identifikation der Person erst möglich oder wird wesentlich erleichtert.

 

Sind Passbilder alle gleich?

Die von den Behörden geforderten biometrischen Passbilder entsprechen einheitlichen Anforderungen. So zum Beispiel sind alle Passbilder, mit Ausnahme für die Visa’s verschiedener Länder,  in der Größe 3,5×4,5 cm anzufertigen.
Ausgenommen sind ebenso Bilder für nichtbehördliche Ausweise, die nicht explizit die Anforderungen an biometrische Passbilder vorschreiben.
Die Art der geforderten Bilder für die Krankenkassenkarte unterscheidet sich je nach Krankenkasse.

 

Wie ist das nun mit dem ernsten Blick?

Auf keiner Mustertafel (hängt in allen Behörden, bei Fotografen oder ist im Internet abrufbar), steht geschrieben das man ernst schauen muss.
Lediglich wird ein neutraler Gesichtsausdruck gefordert. Solange man den Mund geschlossen hat, kann man also auf dem Passbild genau so dezent lächeln, wie es auf dem Musterbild der Bundesdruckerei Erika Mustermann macht.

 

Wie ist das mit Brillenträgern?

 

Wenn Sie eine Brille tragen, dann brauchen Sie sie auch nicht absetzen. Wir als Fotografen achten jedoch darauf, das sich in der Brille kein Licht reflektiert und das ihre Augen nicht von den Brillenrändern verdeckt sind. Träger von selbsttönenden Brillen müssen jedoch ein wenig warten, bis die Gläser wieder klar sind.

 

Aber was ist mit Kindern?
Seit 2006 wird der alte Kinderausweis nicht mehr ausgestellt, seit 2007 können Kinder nicht mehr in den Reisepass der Eltern eingetragen werden und seit Ende Juni 2012 sind die bisherigen Eintragungen in den Reisepass der Eltern ungültig.

Daher benötigen Kinder, ab Geburt, eigene Reisedokumente, in Form eines Kinderreisepasses, eReisepass oder eines Personalausweises.

Und da man Säuglingen und Kleinkindern nicht klarmachen kann, das sie den Mund geschlossen lassen und direkt in die Kamera schauen sollen, sind Abweichungen von den Vorgaben bis zum Ende des 6.Lebensjahres gestattet.

Sollten Sie Fragen zu Passbildern oder anderer Art haben, so wenden Sie sich ruhig an uns, wir beraten und helfen Ihnen gerne!

http://www.personalausweisportal.de

http://www.bmi.bund.de/DE/Themen/Sicherheit/PaesseAusweise/paesseausweise_node.html

© Foto Kreil 2017 - Öffnungszeiten: Mo-Fr: 09.00 - 18.00 Uhr, Sa: 09.00 - 12.00 Uhr und natürlich nach Vereinbarung • Tel.:03441/251013 • Mail: info@foto-kreil.de • Foto Kreil – Das Fotoatelier am Zeitzer Rathaus - Theme by Pexeto
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