Hochzeit zu Zweit

Das im ganz kleinen Kreis nimmt, so jedenfalls unsere Feststellung, immer mehr zu.
Anstatt die groß zu feiern, entschließen sich die Brautpaar dann sich das geld zu sparen oder für andere Dinge auszugeben. Auch finden solche Hochzeiten mehr innerhalb der Woche statt, während die „klassischen“ Hochzeiten meist am Freitag oder Samstag stattfinden.

Ähnlich war es auch bei Julia und Ronny, die wir bereits von einer Hochzeit im April kannten, bei der die Beiden Gäste waren.
Natürlich waren wir überrascht, als die Zwei und von ihren Plänen erzählten, doch so eine solche Mini-Hochzeit ohne Gäste birgt (auch aus Fotografensicht) auch mehr positive Seiten als man zuerst vermuten mag. Dazu aber später mehr.

In unseren kleinen Vorgespräch sammelten wir zusammen schon erste Ideen für das . Abseits der Stadt und sollte es jedenfalls sein, dort wo wir ungestört fotografieren konnten. Auf Anhieb fielen uns passende Orte ein, die wir allerdings zuvor, wie fast jedesmal, uns nochmal ansehen wollten.

Endlich war der Hochzeitstag gekommen. Leider begann er mit Regen, als die Zwei am Standesamt ankamen. Eigentlich war es so angedacht, das wir erst nach der Trauung mit den Fotoshooting beginnen sollten, aber wieso warten wenn man einmal vor Ort ist? Also ging es mit ins kleine Trauzimmer, in der die Zeremonie stattfinden sollte. So bekamen die beiden, wenn auch ungeplant, gleich ein Bilder von ihrer Trauung.

Danach ging es ab in’s Auto und ab zum Fotoshooting. Und hier kam der Vorteil zu Tage, wenn man eine solche kleine Hochzeit mit begleiten darf:
Kaum Zeitdruck, keine Gäste die ungeduldig auf das Brautpaar warten und kein Kaffee, der kalt werden kann: Ergo: Wir konnten in Ruhe fotografieren, ohne auf die Uhr schauen zu müssen.
Als erstes Ziel hatten wir uns eine Obstplantage mit hochgewachsenen Gras ausgesucht. Gestärkt durch den ausgeschenkten Hochzeitssekt, war das, vom Regen, noch nasse Gras vergessen.
An der zweiten Location stellten wir plötzlich fest, das irgendetwas fehlte…der Hochzeitsstrauß stand noch unangetastet zu Hause. Aber schnell war auch der geholt und bald darauf konnte es weitergehen. Zum Glück fanden wir noch ein noch nicht abgeerntetes Getreidefeld, was die Zwei sich von Anfang an wünschten.

Zu guter Letzt fuhren wir noch zum Wehr an der Weißen Elster, die uns mit den Kiesufer und den Flusswasser eine tolle Location bot.

Eine tolles mit einen super lockeren Brautpaar. Vielen Dank, ihr Zwei!