Video: Gramblr – Fotos vom PC auf Instagram posten

Seit Facebook 2012 die Bilderplattform Instagram übernahm, steigen die Nutzerzahlen ständig. Seit 2012 haben sich diese auf derzeit über 400 Mio. Nutzer vervierfacht.

Obwohl man Instagram auch am heimischen PC oder Mac ansehen kann, ist sie eher auf mobilen Apps zu Hause.
Und daher war es bislang ein wenig umständlich, Fotos von einer „normalen“ Kamera zu posten. So musste erst das Bild auf ein mobiles Gerät, wie einen Smartphone, übertragen werden um von da aus, das Bild zu Instagram hochzuladen.

Die, ebenfalls bereits seit 2012 exisitierende, kostenlose Software Gramblr, schließt die Lücke der fehlenden Anbindung auf Desktoprechnern zu Instagram.

Im Video zeigen wir, welche Funktionen und Besonderheiten Gramblr hat und wie man ein Foto zum eigenen Instagram Account hochlädt.

 

Gramblr im Netz: http://gramblr.com/

Unsere Instagram-Seite: https://www.instagram.com/fotokreil/

Video: Shootings im Freien planen mit der App“ Sun Surveyor“

In einen unserer letzten Videos haben wir bereits die Webseite suncalc.net vorgestellt, mit deren Hilfe wir unsere Shootings im Freien am Rechner planen.
In diesen Video haben wir auch schon die Smartphone App Sun Surveyor kurz angesprochen, die ähnliche und , in der Pro-Version, sogar noch bessere Möglichkeiten bietet, als die Webseite.

In diesen Video möchten wir nun diese App und deren Funktionen kurz vorstellen.

Webseite der App: http://www.sunsurveyor.com/  

kostenfreie Lite-Versionen:
Android
iOs
kostenpflichtige Pro-Versionen:
Android
iOs

 

Video: 5 Tipps rund um das Smartphone

Jeden Tag erleben, nicht nur wir im Geschäft, sondern wir alle, in den sozialen Netzwerken die wahre Flut an Fotos und Videos, die mit den Smartphone gemacht worden sind.
Und deswegen haben wir mal 5 einfache Tipps zusammengestellt, die sich rum um das Filmen und Fotografieren mit den Smartphone drehen.
Unter anderem geht es um die Seitenverhältnisse, das Querformat bei Videos oder auch die Einstellungen der Auflösung.

 

Video: mobile Bildbearbeitung mit Snapseed

 

Es gibt in den verschiedenen Appstores eine Unmenge an Programmen, mit denen man mobil gleich die aufgenommen Fotos bearbeiten kann.
Für einen höheren Anspruch jedoch, ist die Auswahl überschaubar.
Wir stellen im Video eine solche Bearbeitungsapp einmal etwas vor.

Snapseed zum Download:

Android
iOs
Windows Phone

Workshop für Schüler

Kurz vor der Zeugnisausgabe war wieder Zeit für einen Workshop!

Der Jugendbeirat der Stadt Zeitz hat auch in diesen Jahr zum Schülerprojekttag eingeladen, bei dem viele freiwillige Dozenten verschiedene Workshops z.B. aus den Bereichen Sport, Medien, Feuerwehr oder auch Basteln anboten.
Wir waren zum zweiten Mal dabei und veranstalteten einen Fotoworkshop für Fortgeschrittene, bei den es um Technik und Bildgestaltung ging.
Anfangs wollte das Wetter leider so gar nicht mitspielen, so das wir die erste Zeit mit Theorie unter dem Zeltdach begnügen mussten, doch schnell kam die Sonne hervor, so das wir zum Praktischen übergehen konnten.
Hier ging es unter anderem um Perspektive, Bildschnitt, natürliche Rahmen und das bewusste Einsetzen von Blende und Brennweite.

Den vielen freiwilligen Helfern und den sehr engagierten Jugendbeirat ist es wieder gelungen, einen tollen Workshoptag zu organisieren.
Wir freuen uns schon auf das kommende Jahr!

Ein paar Eindrücke konnten wir einfangen und haben ein kleines Video zusammengeschnitten:

Quicktipp: Sonnenfinsternis am 20.März 2015

Am 20. März dürfen wir wieder Zeuge eines seltenen Schauspieles werden: einer partiellen Sonnenfinsternis.

Bei einer Sonnenfinsternis stehen Sonne, Mond und Erde genau einer Achse und der kleinere Mond verdeckt so, zum Teil oder auch gänzlich, die große Sonne.

Im Raum Zeit wird diese SoFi um 9.35 Uhr beginnen und um 11.55 Uhr wieder vorbei sein. Um 10.43 Uhr wird das Maximum der Abdeckung erreicht und rund 3/4 der Sonne vom Mond verdeckt sein.

Und weil man es so selten erlebt, noch schnell ein paar Tipps zur Beobachtung und Fotografie:

1. Ohne eine spezielle Sonnenbrille, sollte man die SoFi nicht anschauen. Die Helligkeit und die Strahlung der Sonne werden sonst zu Augenschäden führen! Wer noch keine hat, sollte schnell mal sämtliche Optiker der Umgebung anrufen und nach solchen Brillen fragen.
2. Fotografieren ohne Schutzfilter schädigt die Kamera! Ebenso durch die Helligkeit, kann der Sensor einen Schaden davontragen, der hohe Kosten verursacht.
Empfohlen wird ein Neutraldichtefilter von mindestens der ND4, der  nur 0,01% des Lichtes durchlässt. Wer einen solchen Filter nicht hat, kann sich mittels einer speziellen Sonnenschutzfolie einen eigenen Schutz basteln.
3. Fotografieren mit Handy und ohne große Brennweite (=Zoom) macht wenig Sinn. Auf den Foto wird man, selbst mit Sonnenschutzfolie, einen winzigen Fleck erkennen. Also lieber die Technik schonen und es gar nicht erst versuchen
4. Wenn es eure Kamera kann, fotografiert mit manuellen Einstellungen und mit RAW! Die Automatik weiß nicht was ihr fotografiert und wird daher euch Bilder liefern die entweder zu hell oder zu dunkel sind. Daher auf „M“ stellen, ISO 100, Blende 8 und mit kurzen Belichtungszeiten, so um die 1/1000sek. fotografieren, idealerweise auf einen Stativ. Mit Raw-Dateien kann das Foto später verlustfreier bearbeitet werden, als ein JPEG, welches euch kaum Fehler bei der Aufnahme verzeiht.
5. Kontrolliert die Ergebnisse und verändert nach euren Wünschen die Belichtungszeit, um das Bild zu bekommen, was euch gefällt!

Wir wollen alle hoffen, das Wolken und den Blick nicht verdecken, denn erst in 11 Jahren wird man bei uns eine ähnliche Sonnenenfinsternis beobachten können. Eine totale SoFi, also eine komplette Abdeckung der Sonne durch den Mond, wird wohl nur die jetzt junge Generation noch beobachten können: Sie findet 2081 statt.

Mehr Infos und interessante Links:
Brille für SoFi selber basteln
genaue astronomische Daten zur SoFi, inkl. Rechner
Infos zur SoFi 2015
empfohlene Sonnenschutzfolie
eine solche Brille solltet ihr aufsetzen
Erklärung einer SoFi auf Wikipedia

Foto: „Takeshi DSC 0561 (3758213506)“ von Takeshi Kuboki from Amagasaki, Japan – DSC_0561. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Takeshi_DSC_0561_(3758213506).jpg#/media/File:Takeshi_DSC_0561_(3758213506).jpg

Fotografieren im Winter

Noch haben wir die kalte Jahreszeit. Deswegen hier von uns noch ein paar Tipps und Tricks, um gut durch den Winter zu kommen und dabei noch schöne Bilder machen zu können.

Wenn es kalt wird, die Landschaft mit Schnee überzogen und der Himmel oft grau ist, so kommt die Technik schneller an ihre Grenzen:
Die Bilder werden oft zu dunkel, manchmal sogar richtig blau und die Akkus gehen schnell zur Neige.

Fangen wir jedoch bei der reinen Technik an:

1. Besonderheiten bei niedrigen Temperaturen
Die größten Feinde der Kamera im Winter ist die Kälte und das Kondenzwasser.
Abhängig von der genutzen Akkutechnik, setzt die Kälte schnell den Stromspeichern zu. Bei modernen Lithium-Ionen-Akkus sinkt mit fallenden Temperaturen auch die Speicherbarkeit von Energie.
Es ist daher sinnvoll, die Kamera samt Akku in einer Innentasche aufzubewahren, an die die Kälte weniger kommt. Wenn der Platz nicht reicht, dann empfiehlt es sich, zumindest den Akku warm aufzubewahren.

Ist man  z.B. zum Skifahren unterwegs und schwitzt schnell unter der Jacke, in der die Kamera aufbewahrt wird, so kann das, durch die hohe Luftfeuchtigkeit entstandene Kondenzwasser, der Kamera bzw. der empfindlichen Elektronik schnell schaden. Das kann ebenso entstehen, wenn man mit einer kalten Kamera in einen warmen Raum kommt. Dann passiert das, was vor allen Brillenträger Ärger bereitet: Durch den Temperaturunterschied beschlägt das Objektiv bzw. wieder bildet sich Kondenzwasser.
Ist einmal Kondenzwasser im Objektiv oder direkt in die Kamera gelangt, so kann es im schlimmsten Fall zu einen Kurzschluss kommen oder später kommt es zur Oxidation der Kontakte.
In diesen Fall sollte man auf jeden Fall den Akku und die Speicherkarte schnell entfernen und alles schnell akklimatisieren lassen. Flecke, die durch die Trocknung entstehen kann man meistens selbst nicht wieder beseitigen. Meist bleibt leider nur eine Fachwerkstatt als Ausweg.
SilicaGelPack
Oftmals jedoch übersteht die Technik das Problem Kondenzwasser ohne größere Probleme.

Wer sicher gehen möchte und Kondenzwasser  vermeiden möchte, kann  die Kamera umwickeln und in einen dichten Plastikbeutel verpacken. Ein kleines Päckchen Silica-Gel im Beutel, sorgt für zusätzlichen Schutz. Die Aufbewahrung in der Jackeninnenseite sorgt für eine mehr oder weniger ausgeglichene Temperatur.

Wenn man jedoch damit leben kann, das der Akku schneller leer ist und wenn man nur außen fotografieren möchte, dann spricht nichts dagegen, die Kamera in der normalen Schutzhülle einfach in die Jacke zu stecken.

 

Kommen ein paar Schneeflocken auf das Objektiv und die Kamera, so muss man sich erstmal keine großen Gedanken machen. Ein trockenes Mikrofasertuch hilft dann schnell. Kommt man jedoch mit diesen Tuch schlecht an das Objektiv, so gibt es im Handel günstige Lenspens, mit denen man das Glas schnell und problemlos reinigen kann.

2. Schneebilder und die Helligkeit der Bilder
Wer schon mal bei Schnee und bedcckten Himmel Landschaftsbilder gemacht hat, den dürften oftmals zu dunkel gewordene Bilder bekannt vor kommen.
Woran liegt das?
Wir versuchen es mal ganz einfach und anschaulich zu erklären: Eine Kamera erkennt nicht ein Motiv oder Farben bei der Belichtungsmessung, sondern lediglich Helligkeitsunterschiede.
Die Kamera stellt anhand eines ermittelten Wertes die Belichtungszeit (=Helligkeit) ein: Das Bild wird mittels der eingestellten Messmethode „analysiert“ und ein mit einen Referenzwert (= das sogenannte Grau M, einen Mittelswert aus Schwarz und Weiss) abgeglichen. Ist das Motiv heller als dieser Wert, so wird unterbelichtet (= kürzer belichtet), ist der Wert höher dann wird überbelichtet (=länger belichtet)

_MG_7954Genau das Gleiche macht die Kamera nun bei Schnee:
Sie erkennt eine helle Fläche, die nun kürzer belichtet wird, um den Referenzwert zu erreichen. Das Ergebnis ist eine zu dunkel aufgenommene Winterlandschaft:

Links oben haben wir das sogenannte Histogramm eingeblendet, mit dessen Hilfe man die Helligkeitsverteilung des Bildes grafisch darstellen kann. Links sind die Tiefen (= dunkle Bereiche) und rechts sind die Lichter (= hellen Stellen)
Hier fehlen, im rechten Drittel sichtbar, die hellen Bildinformationen.

 

Unbenannt-1
Ein solches zu dunkle Bild kann man bereits beim Fotografieren vermeiden,
in den man über die Funktion „Belichtungskorrektur“ die Helligkeit um den Wert +1, in manchen Fällen auch +2 korrigiert.

Manche Kameras haben das Motivprogramm Schnee oder Strand, mit dessen ebenfalls das Bild heller gemacht wird:

 

_MG_7954_1

 

Hier erkennt man das korrigierte, deutlich hellere Bild.
Oben links ist wieder das Histogramm eingeblendet, welches nun ein sichtbar verteilten
Helligkeitsverlauf des Bildes zeigt.

 

 

Hier noch einmal ein Beispiel als Screenshot eines Smartphones:
Screenshot_2015-02-05-08-20-44

 

 

 

 

 

die Aufnahme mit der Automatik,

Screenshot_2015-02-05-08-22-26

 

 

 

 

 

hier das gleiche Motiv mit der Belichtungskorrektur +1

3. Bilder bei Schnee können zu blau werden

Schnee hat keine Eigenfarbe, sondern reflektieren lediglich das Umgebungslicht. Das normale Tageslicht ist bläulich. Man erkennt das vor allem im Meereswasser, das blau wirkt, obwohl Wasser farblos ist. Ebenso sieht man auf vielen Bildern von Eisbergen oft einen Blauschimmer. Vor allen in den Schatten ist der Blauton oft sichtbar. Das menschliche Auge gleicht das jedoch so gut aus, das es kaum auffällt.

Kameras tun sich damit natürlich schwerer. Sie erkennen ja kein Motiv und wissen auch nicht das es Schnee ist. Daher versucht die Kamera, sich der Farbtemperatur des Umgebungslichtes anzupassen und stellt diesen Wert auch im sogenannten Weißabgleich ein. Oben auf den rechten Smartphonebild erkennt man deutlich diesen Blaustich.
Was also dagegen machen?

Screenshot_2015-02-05-10-00-22Die meisten Kameras, wie auch Smartphones, haben die Möglichkeit, den Weißabgleich zu korrigieren.
Die Symbole stehen dabei für einen fest eingestellten Farbtemperaturwert, der je nach Modell leicht variieren kann.

Es empfiehlt sich, diese Einstellmöglichkeiten einfach durchzuprobieren und den, für sich selbst angenehmsten, Wert zu nutzen.
Präziser wird es natürlich, wenn die Kamera die Möglichkeit besitzt, den Weißabgleich bzw. die Farbtemperatur manuell einzustellen.

Ebenso wird man beim Einsatz des Blitzes weniger bis gar kein Blauschein erkennen, da das Blitzlicht, unabhängig vom Umgebungslicht, eine eigene Farbtemperatur hat.

 

 

Mit wenigen Handgriffen also, kann man die Technik vor Kälte und Wasser gut schützen und Helligkeits- und Farbprobleme beim Fotografieren vermeiden.

Sollte es Fragen zum Thema geben, so helfen wir gerne weiter!

Viel Spaß beim Fotografieren!

Archivierung von digitalen Fotos

Jedes Jahr werden Unmengen Fotos gemacht und durch, die immer dabei habenden, Smartphones wird diese Anzahl noch bedeutend ansteigen.
Allein der größte Fotoentwickler, CEWE, brachte 2013 über 2,2 Milliarden (!) Digitalfotos auf Papier.
Während die Archivierung der analogen Bilder noch relativ einfach war, ist es heutzutage für viele ein Problem, irgenwann mal fotografierte Bilder wiederzufinden.
Oft und schnell sind die Dateien im heimischen Festplattenwirrwarr vergessen und irgendwann auch mal verloren.

Im heutigen Artikel geht es deswegen um das große Thema Archivierung von digitalen Fotos.


Um folgende Punkte soll es genauer gehen:
– Auf was kann gesichert und archiviert werden?
– Wie können Daten überspielt werden?
– Möglichkeiten eines Ordnungssystems
– Erhalten der Daten auf längere Zeit

Auf was kann gesichert und archiviert werden?

Klären wir zu Beginn erstmal die beiden Begriffe:
Eine Sicherung ist ein Vervielfältigen von Daten auf einen Speichermedium, sprich: Bilder von einer Speicherkarte werden auf den heimischen Rechner überspielt. Dazu zählt auch das Anlegen eines sogenannten Backups, das, von Prinzip her, eine Kopie der Sicherung darstellt, so das z.B. beim Ausfall der Festplatte, die Daten nicht verloren sind. Dies allerdings wird in den wenigsten Fällen überhaupt gemacht, dazu aber später mehr.
Die Archivierung geht einen Schritt weiter: Hier handelt es sich um eine Datensicherung auf längere Zeit. Mit einen Ordnungssystem angelegt, können auch digitale Fotos auch nach langer Zeit schnell wieder gefunden werden.

Die Festplatte im Computer ist sicherlich die Sicherungsort Nr.1. speichermedienDanach wird sicherlich die CD/DVD als Medium gewählt. Einige Leute fotografieren sogar ihre Speicherkarte voll und kaufen sich einfach eine Ersatzkarte. Das ist zwar mit Abstand die teuerste Sicherungsmethode, spart aber viel Platz.
Das Speichern auf Blu-ray ist , trotz der immer weiter sinkenden Preise,noch nicht weit verbreitet.
Heutzutage immer beliebter werden Sicherungen auf einer sogenannten Cloud, auf einen fremden Server kann man die Daten mittels des Internet hochladen und auch von mobilen Geräten jederzeit abrufen.
Doch mit langsamen Datenverbindungen, wenig Speicherplatz und vor allem Datenschutzproblemen lassen diese Möglichkeit trotzdem noch als Exot erscheinen

Das größte Problem in der Datensicherung heutzutage ist neben den hohen Datenmengen auch die zuverlässige Speicherdauer dieser Medien. Diese 2 Punkte jedoch, sollen im letzten Abschnitt genauer aufgegriffen werden.

Wie können Daten überspielt werden?

Die einfachste und schnellste Methode ist sicherlich einfach die Speicherkarte zu entnehmen und in das Kartenlesegerät des Rechners zu stecken und so die Bilder zu überspielen. Oftmals mitgelieferte Kabel können ebenso genutzt werden, wie drahtlose Methoden, wie Wifi, Bluetooth oder NFC. Diese sind aber jedoch meist langsamer und mittels Onlinedatennutzung jenseits des Inklusivvolumens noch zu teuer.Unbenannt-2

Bei der Nutzung des Kartelesegerätes oder eines Kabels öffnet sich , zumindest bei einen Windows-Betriebssystem, ein Popup-Fenster, das verschiedenste Überspielmöglichkeiten vorschlägt. Wenn man eine Software des Geräteherstellers nutzt, ist es meist möglich Ordner anzulegen oder Dateien gleich beim Überspielen umzubenennen.

 

Möglichkeiten eines Ordnungssystems

Ein Ordnungssystem ist wie ein Aktenschrank: Untergliedert in verschiedene Bereiche, mit beschrifteten Akten und einen Inhaltsverzeichnis, sind gesuchte Informationen schnell auffindbar.
Wie also kann man das auf digitale Dateien ummünzen?

Mehrere Überlegungen müssen die Basis bilden, um das geeignetste System zu finden:
1. Wieviel Dateien sollen untergebracht werden, also, werden viele Fotos gemacht oder eher wenige?
2. Werden viele Ereignisse fotografiert, die man auseinanderhalten möchte oder sind es eher wenige, z.B.: macht man viele Reisen?
3. Möchte man die Dateien dauerhaft und gegen Ausfall gesichert aufbewahren?

An den Beispiel  viele Dateien aus vielen verschiedenen Ereignissen, bei uns Shootings, möchten wir ein System erklären und anhand einzelner Arbeitschritte den Weg vom Überspielen bis hin zum Backup erläutern:

Hardware- und Softwarevoraussetzung:
Auf dem Rechner gibt es mind. 3 Festplatten: Eine Festplatte beherbergt das Betriebssystem und die meisten Anwendungen. Dafür macht es Sinn, eine schnelle SSD zu nutzen. Weiterhin gibt es eine Arbeits- und eine Sicherungsfestplatte, die möglichst die gleiche Speicherkapazität haben. Auf der Arbeitsfestplatte werden sämtliche Dateien gespeichert, mit denen gearbeitet wird bzw. wurde: Bilder, Grafiken usw.. Die Sicherungsfestplatte dient als Backup. Egal ob automatisiert oder manuel überspielt, sie ist ein identisches Abbild der Arbeitsplatte. Fällt eine Festplatte aus, so kann reibungslos weiter gearbeitet werden.

Als Software zum Syncronisieren (so nennt man den Abgleich der Daten), gibt es eine Vielzahl von kostenloser Software. Beispiele sind:
Synctoy
Freefilesync
sync
Mittels erhältlicher Scripte und ein wenig Einarbeit halten diese Programme z.B. die Festplatten immer identisch: sobald neue Daten hinzukommen, werden die gespiegelt.
Backups oder Sicherungen, wie sie im Betriebssystem oder von diversen Antivirusanbietern geliefert werden, sichern die Daten zwar auch, komprimieren und verschlüsseln diese aber zum Teil, so das sie ohne die Programme nutzlos sind.

 

Es macht ebenso Sinn, Ordner mit Hauptthemen anzulegen, um den Überblick zu erhalten. Beispiele sind z.B. eine Ordnung nach Jahr, Land, Art der Aufnahmen usw..

Vom Überspielen bis zum Verwalten
Vor dem Überspielen wird in den entsprechenden Hauptordner ein weiterer Ordner angelegt, in den die neuen Bilder abgelegt werden sollen. Dieser kann z.B. mit einen Namen und den Datum versehen werden.
Sollten auf der Speicherkarte Bilder unterschiedlicher Ereignisse, wie z.B. die Urlaubsreise und dazu noch Aufnahmen eines Geburtstages, vorhanden sein, so macht es Sinn, auch unterschiedliche Ordner anzulegen, so das man nie ein Geburtstagsbild im Ordner „urlaub“ suchen muss.
Ein Beispiel für eine solche Ordnerhierachie ist:
Festplatte/Bilder/2013/Urlaubsreisen/Tunesien Aug14

Auch wenn so viele Ordner entstehen, man behält nur so auch den Überblick und erreicht eine Sortierung.

Ok, die Vorbereitungen sind getroffen, das Überspielen kann los gehen.
Im passenden Ordner(n) angekommen, kann man die Bilder aussortieren:
Alle unscharfen oder unwichtige Bilder kann man gleich löschen. Auch wenn einzelne Dateien nicht so viel Speicherplatz benötigen, die Summe macht’s.

Im Anschluss an das Aussortieren sollte man 2 Dinge tun:
1. Dateien umbenennen
2. Ordner und Bilder mit sog. Schlagworten versehen

Warum macht das Sinn?
Durch die Umbenennung der Bilder, z.B. nach dem Prinzip: fortlaufende Nummer_Name des Ordners_datum
ist es unmöglich doppelte Dateien auf den Rechner zu haben. Die meisten Kameras nummieren die Bilder bereits durch, jedoch ist diese nur immer vierstellig- Bilder mit doppelten Namen sind also schon vorprogrammiert.Werden die Bilder unabsichtlich einmal verschoben, findet man sie schon aufgrund des Dateinamens wieder.

umbenenneEinige Dateiverwaltungsprogramm können dies, bei Bildverwaltungssoftware
wie Lightroom oder Adobe Bridge ist es ebenso mit integriert.

Beispiele sind:
Lupas Rename
Anleitung Windows-Explorer

Als Nächstes steht das sogenannte „verschlagworten“ an. Man gibt es Ordner und den enthaltenen Dateien wichtige Stichpunkte, mit deren Hilfe man später die Dateien wieder finden kann, wie im Beispiel: “ urlaub, tunesien, 2014, strand, august, flug, meer, wüste, usw.“ schlagworte

Sucht man später z.B. nach dem Wort „Wüste“ werden alle die Dateien angezeigt, die dieses Schlagwort haben. Natürlich kann man auch einzelne Dateien seperate Schlagworte geben.

Möglich macht das ebenso fast jedes Dateiverwaltungsprogramm, wie der Explorer von Windows oder natürlich alle modernen Bildverwaltungsprogramme.
Beispiele für solche Programme sind:
Anleitung Windows
acdsee

Durch das Zuordnen in entsprechende Ordner, das Umbenennen und die Verschlagwortung der Dateien, erhält man unverwechselbare Dateien, die man schnell, auch bei einer sehr hohen Anzahl von Bildern, wieder finden kann.


Erhalten der Daten auf längere Zeit

Wie wir schon am Anfang geschrieben haben, gibt es eine Vielzahl an Speichermedien. Das Problem allerdings ist die Haltbarkeit bzw. Lesebarkeit.
Während wir heutzutage noch oft Papierbilder oder deren Negative in den Händen halten, die 30 Jahre oder mehr hinter sich haben, wäre digitalen Daten in 30 Jahren bei nicht durchdachter Aufbewahrung gar nicht mehr les-und nutzbar.

War eigentlich bekannt, das eine zu Hause gebrannte CD eine Haltbarkeit von lediglich 5-10 Jahren , eine DVD weniger als 30 Jahre oder eine Festplatte von durchschnittlich nur 5 Jahren hat? Und wir reden hier von sachgemäßer Lagerung!
Unbenannt-1
Nein? Dazu gibt es einen interessanten Artikel:
Langzeitsarchivierung auf wikipedia

Dem Artikel zufolge, ist eine Datenarchivierung auf Dauer nur mit Blu-ray Datenträgern oder sogenannten M-Disc’s möglich.
M-Disc’s können schon von vielen Blue-ray-Brennern gebrannt werden, jedoch sind die Rohlinge nicht ganz günstig, Zur Zeit kostet ein Rohling mit 25GB Kapazität rund 6€.
Steht diese Technik auch bei den Blu-ray Nachfolgern zur Verfügung, wie der bald erscheinenden Archival Disc, mit anfänglich geplanten 300GB Speicher, bilden sie, rein von Lesbarkeit und des Datenvolumens gesehen, eine sehr gute Grundlage, um den Enkeln und darüber hinaus, die eigenen fotografischen Schätze aufzubewahren.

Allerdings besteht dann immer noch das Problem das zukünftige Systeme, auch diese Daten auch technisch gelesen werden können. Wer kann z.B. die vor 30 Jahren noch gängige, 5 1/4 Zoll-Diskette nutzen?

Was also tun?
Wer Daten auf Dauer sichern und archivieren möchte sollte zumindest 2 Dinge tun:
1. aktuelle Daten sichern und duplizieren
2. wichtige Daten auf Rohlingen mit langer Haltbarkeit brennen (z.B. Blu-ray)

Wichtig ist nur, die Datenmengen möglichst gering zu halten und nur die Bilder oder Daten zu archivieren, für die es sich auch lohnt.
Sollte es neues Datenformat, wie die AD oder die HVD, etabliert haben, so lohnt sich eine komplette Überspielung, um den Datenträger auf den neuesten Stand zu halten und die Daten platzsparend zu sichern.

Und auch wenn es überholt klingen mag: Nichts geht momentan über eine Ausbelichtung der Daten auf guten Fotopapier durch ein Fachlabor. Diese Bilder sind, bei guter Lagerung, lange haltbar und vor allem ohne technische Hilfsmittel betrachtbar.
Ein guter Artikel dazu findet sich hier.

Und mal ehrlich: Wohl kaum etwas geht über den Wert eines Papierbildes, das man in den Händen halten kann.

 

Unser Fazit

Durch die hohen Anzahl an Daten und Fotos, erleichtert ein Ordnungssystem den Überblick zu bewahren, die Arbeit die man anfangs investiert, spart man sich spätestens dann, wenn man z.B.  Bilder eines bestimmten Ereignisses nicht lange suchen muss, sondern diese durch die einfach Eingabe von einen Schlagwort wiederfindet.
Die Sicherung von Daten wird von den meisten leider unterschätzt, ist aber unabdingbar, wenn man Erinnerungen auf längere Zeit aufbewahren möchte.
Ein Festplattenausfall bedeutet zwar nicht automatisch den kompletten Verlust aller Daten, die Wiederherstellung dieser ist jedoch mit erheblichen Kosten verbunden, die man mit einen durchdachten System verhindern kann.
Eine Archivierung der Daten für lange Zeit ist vor allem ein technisches Problem, das aber auch mit nicht all so großen Aufwand vermeiden lässt.

Dennoch kann und muss jeder alleine entscheiden, welchen Wert die gemachten Aufnahmen darstellen und ob man diese für die zukünftige Generation bewahren möchte. Ist das alles nicht der Fall, so kann man getrost bei der Methode bleiben:
Überspielen – Suchen – und wenn die Bilder weg sind, auch nicht so schlimm


Sollte es Fragen zum Thema, Kritik oder Verbesserungsvorschläge geben, so schreibt uns!

Rückblick: Hochzeitsmesse 2015 in den Klinkerhallen Zeitz

Am 18.Januar war es mal wieder soweit:
Nachdem im vergangenen Jahr, hochwasserbedingt, die Messe in das Rathaus ausweichen musste, fand die diesjährige Hochzeitsmesse an ihren Stammplatz, in den Klinkerhallen in Zeitz, statt.

Zahlreiche Aussteller vom Floristen, über Moden, Schmuck bis natürlich hin zu Fotografen, boten mit ihren Ständen zukünftigen Brautpaaren und Hochzeitsinteressierten viele Möglichkeiten, sich rund um das Thema Heiraten zu informieren, Ideen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.

Auch wir waren wieder, wie jedes Jahr, vertreten, präsentierten u.a.  Hochzeitsalben und eines unserer 3D-Glasbilder, führten viele tolle Gespräche und berieten baldige Brautpaare über unsere Hochzeitsangebote.

Trotzdem werden bald Termine für ausführliche Beratungen ausgemacht und Details in ruhiger Atmosphäre besprochen.
Wir freuen uns auf die vielen Paare und deren Hochzeiten.

Danke möchten wir am Schluss der Organisation dieser Messe, http://www.burgenland-hochzeit.de/, danken und freuen uns bereits auf die kommende Hochzeitsmesse 2016!

Unsere neuen Hochzeitsflyer für 2015

Was haben wir in der letzten Zeit gegrübelt, designed und gebastelt, aber es hat sich gelohnt:
Unsere neue Hochzeitsbroschüre, samt den dazugehörenden Flyern sieht toll aus!

Warum erstellen wir eine solche Broschüre für zukünftige Brautpaare überhaupt?
Eine Hochzeit zu planen ist sehr aufwendig und auf das Brautpaar kommt eine Flut an Informationen zu, so auch wie bei einen persönlichen Beratungsgespräch bei dem Fotografen.
Wir möchten, das interessierte Brautpaare bei dem Gespräch sich keine Notizen machen müssen und trotzdem eine kleine Übersicht unseres Angebotes mit nach Hause nehmen können.

Deswegen haben wir ein kleines Infoheft zusammengestellt, das den Inhalt unserer Hochzeitspakete, sowie unsere weiteren Leistungen rund um die Hochzeitsfotografie beinhaltet.
Kompakter gestaltet ist hingegen unser Hochzeitsflyer, den man in oder an den Standesämtern findet.

Diese kleinen Heftchen sollen und werden natürlich nicht ein gemeinsames Gespräch ersetzen, das wir gerne bei uns oder in einen nahegelegenen Cafe‘,  natürlich auch völlig unverbindlich anbieten.

Mehr Info’s rund um die Hochzeitsfotografie?
Hochzeitsreportagen- Erinnerungen aus einer Hand
Das Geschenk (nicht nur) für Brautpaare

© Foto Kreil 2017 - Öffnungszeiten: Mo-Fr: 09.00 - 18.00 Uhr, Sa: 09.00 - 12.00 Uhr und natürlich nach Vereinbarung • Tel.:03441/251013 • Mail: info@foto-kreil.de • Foto Kreil – Das Fotoatelier am Zeitzer Rathaus - Theme by Pexeto
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